Was steckt eigentlich hinter dem Mythos des berühmten Erasmus-Syndroms? Das angeblich früher oder später jeden trifft, der ein Auslandssemester gemacht hat.
Gegen das sich wohl niemand wehren kann. Und das jeden irgendwann in die Aussichtslosigkeit des unverhofften Alltags zurückkatapultiert.

Gründe für Erasmus gibt es viele!
Neue Sprachkenntnisse, neue Freundschaften, ein gesteigertes Selbstvertrauen und verbesserte Karrierechancen sind nur einige von vielen Erasmus-Errungenschaften.

Das Reisen, neue Abenteuer und neue Erfahrungen machen die Heißphase des Lebens zwischen der Schulzeit und der Arbeitswelt zu etwas ganz Besonderem. Und besonders schöne Momente möchte man bekanntlich nicht missen. Tut man aber - früher oder später.

Das Erasmus Syndrom

Während man am Anfang seiner Reise noch denkt, das Erasmussemester würde Fernweh und Abenteuerlust stillen, ist man hinterher doch unter Umständen erst so richtig angefixt. Kaum ist man zurück im alten Gang der Gewohnheiten, ruft auch schon die Stimme der Vernunft, wenn es nicht die Stimme der eigenen Eltern ist.

Verpflichtungen stehen auf dem Tagesplan. Monotonie verdrängt langsam aber sicher das Gefühl von Freiheit und aufregender Ungewissheit. Irgendwie hat man das Gefühl, alles ist stehen geblieben, während man selbst ganz woanders ist.

Wo man genau steht, weiß man nicht. Vielleicht zwischen zwei Welten oder zwischen neuen und alten Bekanntschaften. Zwischen zwei Kulturen und dem Willen, noch viel mehr kennenzulernen. Das Erasmus Syndrom ist tükisch.

Erasmus-Erfahrungen

Die Kehrseite des Erasmus Syndrom

Manchmal vernebelt es einem die Sicht auf die positiven Dinge der Heimkehr. Nämlich, dass auch Ankommen einen gewissen Reiz hat. Wenn man sich erstmal neu eingelebt hat, sieht die Welt nämlich auch wieder ganz anders aus. Schließlich ist die Macht der Gewohnheit groß und braucht ein paar Tage um überwunden zu werden.

Danach erkennt man vielleicht, dass das Gefühl von einem Zuhause doppelter Ausführung ein Gewinn ist. So wie alle Fähigkeiten und Erfahrungen, die jetzt in einem neuen Kontext Bedeutung finden. Dieser Kontext kann auf die unterschiedlichsten Arten ausgedehnt werden und eigentlich steht man da wo man aufgehört hat: in einer ungewissen uns spannenden Zeit.

Und wenn man partout nicht mit dem Alltag in der Heimat konform gehen möchte, dann weiß man spätestens jetzt, wie man ihm auf eigenen Füßen Widerstand leistet.

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