Wie Sie sich absichern können, wenn Sie Ihre möblierte Immobilie im Jahr 2022 vermieten

Für viele Menschen dient eine Immobilie als Einkommensquelle und Altersvorsorge. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie sich als Vermieter gegen Unvorhergesehenes absichern, wie etwa Beschädigungen in Ihrem möblierten Objekt oder Mietausfälle. Erfahren Sie, wie Sie bei der Vermietung von möblierten Immobilien vorgehen sollten und wie Sie sich schützen.

Welche Art der Vermietung kommt für Ihre Immobilie in Frage?

Je nach Immobilientyp können sich für Ihr Objekt verschiedene Arten der Vermietung eignen. Primär unterscheidet man zwischen den folgenden:

·       Kurzzeitvermietung: Die Wohnung oder das Haus wird hierbei lediglich für einen befristeten, meist kürzeren Zeitraum vermietet. Für möblierte Objekte ist dies die gängigere Lösung.

·       Langfristige Vermietung: Langfristige Mietobjekte sind oft nicht möbliert. Interessierte bringen hier ihre eigene Einrichtung mit und mieten die Immobilie oft über einen langen Zeitraum, manchmal sogar über Jahre hinweg.

Je nachdem, ob Sie sich für eine langfristige oder eher eine kurz- bis mittelfristige Vermietung Ihrer Immobilie entscheiden, sollten Sie auf unterschiedliche Aspekte achten. Bei möblierten Objekten besteht dabei ein zusätzliches Risiko, weil nicht nur die Immobilie selbst beschädigt werden kann, sondern auch Ihr Mobiliar.

Was (neue) Vermieter beachten sollten

Beachten Sie die folgenden Aspekte, um Ihr möbliertes Mietobjekt sicher und erfolgreich zu vermieten:

Passende Mieter finden

Um eine Präsenz im Internet kommen Sie heutzutage nicht mehr herum, um Ihr Mietobjekt optimal zu präsentieren und passende Mieter zu finden. Anzeigen über Online-Portale geben Ihnen Zugriff auf eine große Anzahl potenzieller Mieter, sind jedoch auch mit Problemen verbunden.

Achten Sie darauf, Ihr Mietobjekt auf einem sicheren Portal anzubieten. Bestenfalls erhalten Sie als Vermieter eine Sicherheit, indem das Portal etwa Informationen von Mietern verlangt. So können Sie sicherstellen, dass es sich bei den zukünftigen Mietern um solvente und verlässliche Personen handelt, die ihre Miete zahlen und vorsichtig mit der Einrichtung umgehen. Natürlich spielt auch die Kaution eine große Rolle. Diese können Sie beim Auszug der Mieter für ausstehende Mietzahlungen oder etwaige Reparaturen verwenden.

Legale Aspekte

Eine schriftliche Festlegung der Rahmenbedingungen in Form eines Mietvertrages sollte immer die Grundlage eines Mietverhältnisses sein. Dieser sichert Sie rechtlich ab. Darin steht unter anderem, was von den Mietern erwartet wird und welche Rechte und Pflichten sie haben. Neben den Kautions- und Mietzahlungen werden auch die Formalitäten beim Auszug festgelegt.

Ein Mietvertrag sollte insbesondere die folgenden Punkte enthalten:

·       Höhe und Fälligkeit der Mietzahlungen und der Kaution

·       Beginn und eventuell auch Ende des Mietverhältnisses

·       Anzahl der übergebenen Schlüssel

·       Nutzungsrechte gemeinschaftlicher Anlagen (z. B. Waschküche, Garten)

·       Erwarteter Zustand des Objekts beim Auszug (z. B. notwendige Streicharbeiten, Sauberkeit)

Je sorgfältiger ein Mietvertrag gestaltet ist, desto weniger Raum bleibt für Missverständnisse und Interpretationen.

Des Weiteren kann eine Hausordnung dabei helfen, die Rahmenbedingungen des Mietverhältnisses zu klären. Mieter wissen so eindeutig, was von ihnen erwartet wird und wie sie sich im Mietobjekt zu verhalten haben.

Beschädigungen

Schäden im Mietobjekt sind ein Thema, das Vermieter besonders beschäftigt. Im Gegensatz zu einem unmöblierten Objekt gibt es bei möblierten Immobilien mehr, was beschädigt werden kann. Zur Möblierung gehören oft nicht nur Einrichtungsgegenstände wie eine Küche und Möbel, sondern unter Umständen auch Teppiche, Bettwäsche, Vorhänge, Dekorationsgegenstände und Ähnliches. Besonders wichtig ist hierbei, dass Sie das gesamte Inventar des Mietobjekts schriftlich festhalten.

Beachten Sie auch die Abnutzung. Vor allem bei langfristigen Vermietungen ist es natürlich, dass es zu einem gewissen Verschleiß kommt. Aber auch nach dem zehnten Kurzzeitmieter wird ein Teppich wahrscheinlich nicht mehr genauso aussehen, wie direkt nach der Neuanschaffung. Das sollten Sie in den Mietpreis einkalkulieren.

So sichern Sie sich als Vermieter ab

Als Vermieter können Sie sich also auf verschiedene Arten absichern. Eine zentrale Stellung haben dabei:

·       Mietvertrag

·       Kaution

·       Überprüfung der Mieter

·       Möblierungszuschlag

·       Inventarliste

Am unkompliziertesten vermieten Sie Ihre Immobilie über ein sicheres Online-Portal, das über Erfahrung im Immobilienmarkt verfügt. Anbieter wie Spotahome helfen alten und neuen Vermietern dabei, die richtigen Mieter für ihr Objekt zu finden. Die Plattform hilft Ihnen nicht nur bei der Suche nach Mietern, sondern überprüft diese auch. Der Plus Plan des Anbieters stellt Ihnen den passenden Mietvertrag zur digitalen Unterzeichnung zur Verfügung und sichert Sie zudem im Schadensfall ab: Die Absicherung reicht bis zum Wert von zwei Monatsmieten und Mietzahlungen sind garantiert, da das Geld auch bei Mietausfall ausgezahlt wird.

All diese Vorteile unterstützen Sie dabei, sich gegen unangenehme Situationen zu schützen. Die Vermietung Ihres möblierten Objekts wird so zu einer unkomplizierten Angelegenheit.