Praktika sind eine hervorragende Möglichkeit, einen bestimmten Job besser kennenzulernen. Praktika im Ausland sind, als würde man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Man bekommt Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld. Gleichzeitig aber auch in eine fremde Lebenswelt und Arbeitskultur. Trotz – oder gerade wegen – der prekären Wirtschaftslage, stehen die Aussichten auf ein Praktikum in Italien für deutsche Muttersprachler sehr gut.

Was Du über dein Praktikum in Italien wissen solltest

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Neben der kulturellen Bereicherung, die eine Praktikumsstelle im Ausland bietet, hat ein Praktikum in Italien auch noch weitere Vorteile. Man kann seine Sprachfertigkeiten testen und verbessern, wichtige Kontakte knüpfen, die später in der Arbeitswelt hilfreich sein können. Egal, ob man letztendlich in Deutschland, Italien oder sonst wo in der Welt arbeitet. Deine Chancen für ein Praktikum in Italien stehen also gut. Das sind die Gründe:

  • Deutsch ist eine der gefragtesten Fremdsprachen in Italien.
  • Die deutsche Einstellung zur Arbeit ist in Italien sehr geachtet.
  • Für viele Unternehmen ist Deutschland ein wichtiger Exportmarkt.
  • In einigen deutschen Unternehmen mit Sitz in Italien ist Deutsch die Unternehmenssprache.
  • Muttersprachler sind willkommen, weil sie einen professionelleren Zugang zu deutschen Partnerunternehmen und Kunden garantieren.

Wer eine Praktikumsstelle ergattert hat, kann sich in Italien gute erste Lorbeeren verdienen. Wer die Reise antritt, um sein Praktikum in Italien zu machen, sollte aber richtig vorbereitet sein. Und damit ist nicht einmal unbedingt Kenntnis in der Branche gemeint, in der man sein Praktikum macht. Denn anders als in Deutschland, sind Quereinsteiger in Italien etwas ganz Normales und mindestens so oft wie gern gesehen. Trotzdem sei ein kurzer Reality-Check hier erlaubt:

  • Nicht jedes Praktikum in Italien wird vergütet und wenn, nicht so gut, wie in Deutschland.
  • Die Arbeitszeiten sind nicht die gleichen wie in Deutschland. Je nach Größe des Unternehmens kann es sein, dass die mittägliche Siesta eingehalten, dafür aber abends länger gearbeitet wird.
  • Auch wenn in internationalen Firmen oft Englisch als Fremdsprache ausreicht, sollte ein Mindestwissen an Italienisch vorhanden sein. In den wenigsten Unternehmen wird unter den Kollegen und Abteilungen Englisch gesprochen.

Wo Du ein Praktikum in Italien suchen solltest

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Wer sich mit der wirtschaftlichen Situation Italiens ein bisschen beschäftigt, merkt schnell, dass es um diese im Norden des Stiefelstaates besser bestellt ist. Nun könnte man meinen, dass darum die Chancen im industriellen Norditalien größer sind, ein Praktikum zu ergattern. Das allerdings ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So zieht es auch viele junge Süditaliener in den Norden des Landes, sodass dort die Konkurrenz größer ist. Für ein Praktikum in Italien in der Touristik kann sich die Suche im Süden auch als dankbarer erweisen, als im Norden. Wenn dein Italienisch noch nicht sattelfest ist, ziehe auch ein Praktikum im Alto Adige bzw. Südtirol in Betracht. Dort kommst Du im Zweifelsfall mit Deutsch zurecht, denn das ist in der Alpenregion zweite Amtssprache. Oder erste und Italienisch ist zweite? Na ja, man versteht dich auf jeden Fall.

Wie Du ein Praktikum in Italien suchst und findest

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Für die Suche nach einer Praktikumsstelle in Italien bemühst Du am einfachsten Google. Es gibt Plattformen, die sich auf die Suche nach Praktika in Italien spezialisiert haben. Alternativ bzw. ergänzend solltest Du nach Unternehmen in der Stadt deiner Wahl suchen und dich eigeninitiativ bewerben. Die Kontaktdaten findest Du auf den Websiten der jeweiligen Unternehmen. Wenn Du dir eine Suche auf eigene Faust nicht zutraust, wende dich an anerkannte Einrichtungen wie die Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung, kurz ibs. Dort erhältst Du nicht nur viele wichtige Informationen, sondern auch Unterstützung während der ganzen Zeit deines Praktikums.

Weitere Informationen zum Leben und Arbeiten in Italien, findest du in diesen Artikeln:

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