Steigende Energiepreise: Empfehlungen für All-inclusive-Vermieter

Die Energiepreise sind in den letzten Monaten in die Höhe geschnellt und es ist kein Ende in Sicht.

Das bereitet Mietern und Vermietern gleichermaßen Sorgen. Vor allem, wenn Sie ein „All-inclusive-Mietverhältnis“ anbieten, kommen nun ganz neue Fragen auf Sie zu.


Welche Folgen und Herausforderungen ergeben für Vermieter von Inklusivmieten?

Gerade im Hinblick auf die steigenden Energiepreise in den letzten Monaten bringt eine All-inclusive-Miete allerdings einige Tücken mit sich. So besteht für Vermieter das Risiko, dass die Energiekosten innerhalb kürzester Zeit enorm ansteigen. Hat der Festpreis für die gesamte Miete im Vormonat noch die Strom-, Heiz- und Warmwasserkosten abgedeckt, kann dies schon im nächsten Monat nicht mehr der Fall sein.

Tritt diese Situation ein, bleiben Sie als Vermieter im schlimmsten Fall auf einem Teil der Energiekosten sitzen. Im Nachhinein noch eine Nachzahlung zu fordern, wenn vorher ein Festpreis vereinbart wurde, ist weder fair noch zulässig.

Einige allgemeine Dinge können Sie selbst tun, um in einem bestehenden Mietverhältnis den gestiegenen Kosten Herr zu werden:

  • Wechseln Sie in den Grundversorgertarif. Dieser kann jetzt billiger sein als andere Angebote auf dem Markt.
  • Verwenden Sie Smarthome-Produkte für die Heizung.
  • Installieren Sie energiesparende Lampen.
  • Sensibilisieren Sie Ihre Mieter zu den gestiegenen Kosten und klären Sie sie über Möglichkeiten zum Energiesparen auf.

Tipps für die All-inclusive-Vermietung über Spotahome

Rund 85 % aller Mieter bei Spotahome kommen aus dem Ausland, die der Einfachheit halber spezifisch nach All-Inclusive Mieten filtern. Für den Vermieter ist es entsprechend attraktiver und unkomplizierter auf der Plattform Inklusivmieten anzumieten. Wir empfehlen also auch weiterhin sämtliche Nebenkosten im Mietpreis zu inkludieren. Bei Ihren Inseraten auf Spotahome können Sie klar darstellen, woraus sich der Mietpreis zusammensetzt. So sehen die Mietkandidaten, wie die Aufschlüsselung aussieht. Neben dem Mietpreis erscheinen dort die folgenden Nebenkosten:

  • WLAN
  • Strom
  • Wasser
  • Gas

Damit Sie dennoch in der aktuellen Lage als Vermieter nicht zu kurz kommen, haben wir einige Empfehlungen für Sie:

  • Um weiterhin Inklusivmieten anbieten zu können, können Sie heben Sie statt variablen Nebenkosten den Mietpreis etwas anheben, sobald die Energiekosten steigen.
  • Seien Sie mit Ihrer Preisgestaltung in Ihrem Inserat so transparent wie möglich : Sie haben als Vermieter die Möglichkeit, weiterführende Informationen zu den Nebenkosten anzugeben. Darin können sie etwa die Nebenkostenübernahme spezifisch oder allgemein (für alle vier Zusatzkostenpunkte zusammen) begrenzen.
  • Ganz besonders transparent gestalten Sie Ihr Inserat, in dem Sie eine spezifische Obergrenze für jeden Zusatzkostenpunkt angeben – etwa Gas bis zu 100 Euro pro Monat und Elektrizität bis zu 80 Euro pro Monat. Wird das Limit überschritten, können Sie zusätzliche Zahlungen verlangen.
  • Bedenken Sie jedoch eines: Legen Sie eine Obergrenze für die Nebenkostenübernahme fest, um bei Bedarf Kosten für einen Mehrverbrauch nachzufordern, berechtigt dies Ihren Mieter zu einer Rückerstattung, falls er die Grenze unterschreitet. Anstatt all-inclusive wird das schnell zu einer bedarfsgenauen Abrechnung.

Um All-inclusive-Mietverhältnisse erfolgreich und problemlos zu gestalten, ist vor allem eine klare und ehrliche Kommunikation wichtig. Besonders wenn Sie eine Obergrenze für die inkludierten Energiekosten festlegen, sollte dies deutlich im Inserat ersichtlich sein. Ebendarum sind auch die einzelnen Kosten in den Spotahome-Inseraten so ausführlich abgebildet. Die Einstellungen können Sie im Vermieter-Panel ganz einfach selbst bearbeiten und anpassen, wenn nötig.